Mitarbeiterstimmen

Rico Zimmer & Sven Härtel - Ausbilder

Im Interview mit unseren Ausbildern Sven "Paul" Härtel (li.), seit 2006 und Rico Zimmer (re.), seit 2015 bei CAPRON.

 

Lieber Herr Härtel, lieber Herr Zimmer, Sie sind beide Ausbilder bei CAPRON. Welche Berufsausbildungen verantworten Sie?

Die Ausbildungsbetreuung der angehenden Tischler, Holzmechaniker sowie Maschinen- und Anlagenbediener liegen in unserem Verantwortungsbereich.

 

Wie läuft das Bewerbungsverfahren ab?

Nach dem Bewerbungseingang treffen wir eine Vorauswahl geeigneter Kandidatinnen/Kandidaten. Um die potentiellen Azubis persönlich kennenzulernen, werden diese mit deren Eltern von uns zu einem ersten Gespräch eingeladen. In dem Termin stellen sich die Bewerber vor und erläutern uns, weshalb sie sich für eine Ausbildung bei CAPRON interessieren. Meist haben wir im Anschluss noch einen einstündigen Wissenstest vorbereitet. Gerne zeigen wir unseren Gästen am Ende des Termins noch unsere Reisemobil-Fabrik.

Nachdem wir alle Bewerber/innen kennenlernen durften, erfolgt im besten Fall eine Einladung zu unserer feierlichen Lehrvertragsunterzeichnung.  

 

Wie ist die Ausbildung bei CAPRON strukturiert?

In unserer Lehrwerkstatt findet die handwerkliche Ausbildung statt. Hier erlernen die Auszubildenden Grundkenntnisse und erarbeiten selbstständig kleine Projekte. Außerhalb der Lehrwerkstatt sammelt unser Nachwuchs Erfahrungen sowohl im Produktionsbereich als auch in kaufmännischen Abteilungen.

 

Was erwarten Sie von Ihren Azubis?

Engagement, Motivation, Ehrlichkeit, Pünktlichkeit, Willensstärke, Einsatzbereitschaft, Lebensfreude und Spaß, Respekt, Loyalität, Kritikfähigkeit, Selbständigkeit/Eigeninitiative sind wichtige Eigenschaften. Wer dies mitbringt, hat gute Chancen, die Ausbildung erfolgreich zu meistern.

 

Welche Ausbildungsschwerpunkte setzen Sie in den einzelnen Berufsausbildungen?

Unsere Tischler werden vor allem handwerklich und kreativ gefördert. Die Lehre zum Holzmechaniker umfasst größtenteils die maschinentechnische Ausbildung mit Schwerpunkt CNC. Maschinen- und Anlagenbediener erhalten eine solide Grundausbildung an Maschinen und Anlagen der Produktion.

 

Auf was dürfen sich zukünftige Azubis bei CAPRON freuen? Welche besonderen Angebote gibt es während der Ausbildung?

Neben der kostenfreien Mittagessenverpflegung haben unsere Azubis aus dem 1. Lehrjahr die Möglichkeit, kostenlos in unseren Lehrlingsunterkünften zu übernachten. Wir möchten mit diesem Angebot vor allem junge Bewerber ansprechen, welche eine weitere Fahrtstrecke zwischen ihrem Wohnort und CAPRON hinlegen. Unsere Unterkünfte bestehen aus vier Doppelzimmern, einer Küche inklusive gemütlicher Couchecke, Fernseher und Playstation sowie einem eigenen Hauswirtschaftsraum. Unsere Schützlinge erhalten von CAPRON ab dem 2. Ausbildungsjahr einen Mobilitäts-/Wohnkostenzuschuss. Einige Azubis nehmen sich in Neustadt in Sachsen eine Wohnung oder machen parallel ihren Führerschein. Wir möchten unsere Auszubildenden mit diesem Angebot der Mobilitätshilfe finanziell unterstützen.

Zu einer soliden Ausbildung sollten natürlich auch die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen werden. CAPRON stellt daher jedem Azubi einen persönlichen Werkzeugkoffer mit den wichtigsten Werkzeugen bereit. Neben unserer modernen Lehrwerkstatt gibt es zudem einen Computerraum, eine kleine süße Motivation zum Geburtstag, spannende und abwechslungsreiche Projekte sowie Betriebs- und Messebesuche. Bei CAPRON wird’s also nie langweilig!

Und was wir noch ergänzen möchten: Immer gut gelaunte Ausbilder, die für alles ein offenes Ohr haben!

 

Wie gut sind die Chancen nach der Lehre übernommen zu werden?

Sehr gut. Wir Ausbilder setzen uns das Ziel, alle Azubis zu übernehmen. Aber das hängt natürlich von ein paar entsprechenden Voraussetzungen ab. In erster Linie jedoch von jedem Lehrling selbst, denn die jungen Menschen haben die größte Möglichkeit sich mit deren Leistungen und Verhalten ins rechte Licht zu stellen.

 

Was begeistert Sie an Ihrem Beruf?

Die Arbeit mit Menschen, insbesondere mit jungen Menschen. Da bleibt man selber fit und ist technisch wie auch gesellschaftlich gesehen immer auf dem neuesten Stand. Aber auch die persönliche und fachliche Entwicklung unserer Schützlinge macht uns stolz. Gemeinsam haben wir viel Spaß und „blödeln“ auch mal rum. Und natürlich möchten wir die jungen Menschen für unsere Produkte und die Firma CAPRON begeistern. Wir versuchen mit Herzblut zu kämpfen, die Firma weiter voranzubringen, so wie wir es 2006 zur Firmengründung begonnen haben.

 

Welche Tipps würden Sie zukünftigen Bewerbern geben?

Absolviert möglichst viele Praktika bei CAPRON und befasst euch mit den Produkten. Stellt zuhause eigene Produkte her und seid kreativ!

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